Eine Europalette ganz einfach zu einem Tisch umfunktionieren? Ja, das geht! Mit unserem Guide wirst du zum DIY Europaletten-Profi.

VERSCHIEDENE VARIANTEN

Couchtisch 2 – die komplexere Version

Die zweite Variante für einen Couchtisch aus Europaletten ist schon etwas kniffliger. Aber immer noch gut machbar. Auch für diesen Couchtisch werden wieder zwei Europaletten benötigt. Die ersten Schritte bleiben die gleichen wie beim ersten Couchtisch: Die beiden Europaletten müssen gesäubert und geschliffen werden. Im Anschluss daran werden die Zwischenräume zwischen den Planken gemessen. Jetzt müssen Leisten zugeschnitten werden. Hierfür bieten sich Fichtenholzbretter an. Wie bei der anderen Anleitungen, werden danach die zugeschnittenen Leisten mit Konstruktionsschrauben in den Zwischenräumen der Europaletten befestigt.  Als nächstes sollte die Oberflächen noch einmal geschliffen werden, um zwei möglichst glatte Oberflächen zu erhalten. Dass diese Couchtisch-Variante etwas komplizierter ist, wird im weiteren Bauen ersichtlich. Denn nun werden Schubladen gebaut. Die erforderlichen Maße werden von den Europaletten vorgegeben. Es passen insgesamt entweder zwei oder vier Schubladen an den Couchtisch. Eine Schublade kann dabei jeweils nur so breit sein, wie der Zwischenraum zwischen zwei Abstandsklötzen der Europalette ist. Als nächstes wird eine Latte auf die Höhe der Schublade zugeschnitten. Sie muss natürlich einen Tick niedriger sein als die Europalette an sich. Danach wird die Latte auf Vorderseite, Rückseite und die Seitenwände der späteren Schublade zugeschnitten. Die Vorderseite sollte dabei so lang sein, dass sie zwischen die beiden Abstandsklötze passt, es aber nicht zu knapp bemessen wird. Außerdem braucht man pro Europaletten-Hälfte zwei weitere Bretter, denn die Schubladen müssen ja auch irgendwo befestigt werden. Die Rückwand der Schublade kann dementsprechend nur so lang werden, wie durch diese Bretter und die Auszugsleisten Platz übrig bleibt. Jetzt wird eine Sperrholzplatte als Bodenplatte zugeschnitten. Damit die Bodenplatte an den Wänden hält, ist es ratsam, dort Kanten reinzusägen. So kann die Bodenplatte vor dem Festschrauben festgesteckt werden. Die Schublade kann nun zusammengebaut und festgeschraubt werden. An den zusätzlichen Brettern werden nun Auszugsleisten angebracht. Die kann man im Baumarkt kaufen oder auch im Internet bestellen. Diese Bretter werden als nächstes durch die Löcher der Auszugsleisten an den Abstandsklötzen der einen Europalette, die als Unterteil geplant ist, festgeschraubt. Die anderen Teile der Auszüge müssen an den Seitenwänden der Schublade befestigt werden. Jetzt kann die Schublade in den entstandenen Schubladenkasten geschoben werden. Je nachdem, was besser gefällt, können so entweder vier kleine oder zwei größere, längliche Schubladen entstehen.
In einem nächsten Schritt kann alles nach Belieben farblich gestaltet werden. Der Couchtisch kann ebenfalls natürlich belassen werden. Es bietet sich jedoch an, ihn mindestens zu lackieren, um so eine Schutzschicht zu bekommen. Immerhin ist es ein Couchtisch,  der auch mal Dreck und Schmutz abbekommen kann und seien es nur umgekippte Gläser.
Danach werden die beiden Europaletten miteinander verbunden. Dies wird wie beim ersten Couchtisch mit Holzbauschrauben gemacht, die durch die Abstandsklötze geschraubt werden. Sie müssen natürlich lang genug sein, damit sie überhaupt durch beide Klötze durchkommen. Nun können noch Rollen am Couchtisch angebracht werden. Für das Anbauen ist es ratsam, die Schubladen für diese Zeit wieder herauszunehmen. Genau wie beim ersten Couchtisch werden die vier Rollen von unten in die Abstandsklötze in den Ecken der unteren Europalette gebohrt. Nun ist auch dieser Couchtisch fertig. Auch hier gibt es wieder viele verschiedene andere Gestaltungsmöglichkeiten. Die Schubladen können zum Beispiel komplett weggelassen werden. Genauso wie die Rollen nur eine Option und nicht notwendig sind. Und zusätzlich kann oben noch eine Glasplatte befestigt werden. Vielleicht kommt man durch diese zwei Bauanleitungen auch auf eine ganz eigene Idee für einen Couchtisch.

Esszimmertisch 1 – mit gekauften Tischbeinen

Doch man kann natürlich nicht nur Couchtische aus Europaletten bauen. Auch der Bau von Esszimmertischen ist möglich. Die erste hier vorgeschlagene Variante ist sehr, sehr einfach. Benötigt werden ein oder zwei Europaletten. Das hängt ganz von der gewünschten Größe der Tischfläche ab. Es können auch mehr Europaletten verwendet werden. Dann wir der Tisch jeweils größer. Zusätzlich müssen ein oder mehr Holzböcke gekauft oder selbst gebaut werden. Solche kann man im Baumarkt finden. Zum Beginn des Baus des Esszimmertischs müssen die Europaletten wieder gründlich gesäubert werden. Danach können sie ebenfalls geschliffen werden, was wieder eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen wird. Dieser Schritt kann hier auch übersprungen werden. Damit wird der gebrauchte Look erhalten. Im Gegenzug dazu muss man jedoch Splitter in Kauf nehmen. Als nächstes sollte man sich überlegen, was für eine Oberfläche man für seinen Tisch haben möchte. Wenn einen die Lücken zwischen den Brettern nicht stören, könnte man alles lassen, wie es ist. Ansonsten können Latten zugeschnitten werden. Dafür müssen, genau wie bei den Couchtischen, die Zwischenräume ausgemessen und die Latten dafür passend fertig gemacht werden. Nachdem die Latten in den Zwischenräumen befestigt worden sind, sollte die gesamte Oberfläche noch einmal glatt geschliffen werden. Jetzt kann alles wieder lackiert oder angemalt werden. Natürlich geht auch beides: Den Tisch erst anmalen und im Anschluss lackieren. Damit er zum Beispiel glänzt. Da auf einen Esszimmertisch früher oder später Essen oder Flüssigkeiten landen werden, sollte die Oberfläche in jedem Fall auf irgendeine Art und Weise behandelt werden. Jetzt müssen die beiden Europaletten aneinander befestigt werden, um einen Tisch mit den Maßen 120 Zentimeter mal 160 Zentimeter zu bekommen. Dafür lässt man sich im Baumarkt zwei Bretter zusammenschneiden. Sie sollten 160 Zentimeter lang, etwa 14,5 Zentimenter breit und 2 Zentimeter hoch sein. So kann man sich die Optik der Paletten erhalten. Die beiden Europaletten werden nun umgedreht und nebeneinander gelegt. Hierbei muss aufgepasst werden, dass sie richtig gleichmäßig nebeneinander liegen, damit später nichts schief wird. Nun werden die beiden Bretter ganz einfach hineingeschoben und an den Tischplatten der Europaletten festgeschraubt. Im nächsten Schritt wird die inzwischen große Tischplatte auf die gekauften Holzböcke gelegt. Wahlweise kann man das nun entweder so lassen, oder aber die Tischplatte wird ebenfalls an den Holzböcken festgeschraubt. Im Prinzip ist der Esszimmertisch nun fertig. Natürlich kann auch direkt eine Glasplatte aufgesetzt werden. Dabei muss wieder beachtet werden, dass die Glasplatte nicht direkt auf das Holz aufgelegt werden sollte. Unter das Glas  müssen in jedem Fall Gummiabstandshalter. Und da diese nicht auf dem Holz halten, werden zudem Eckbeschläge benötigt.
Der Vorteil an diesem Tisch aus Europaletten ist, dass man ihn so groß bauen kann, wie man möchte. Je nach Größe werden lediglich eine entsprechende Anzahl an Europaletten, Holzbrettern und Holzböcken genötigt. Und natürlich auch genug Schrauben.
Als eine Alternative kann man sich auch Tischbeine aus einer weiteren Palette schneiden. Dann bräuchte man keine Holzböcke als Tischbeine zu kaufen.

Esszimmertisch 2 – mit Tischbeinen aus Europaletten

Bei dieser zweiten Variante für einen Esszimmertisch können im Endeffekt weniger Menschen mit am Tisch sitzen. Denn die kurzen Seiten sind zu und bieten keine Beinfreiheit. Im Gegensatz zum ersten Esszimmertisch braucht man für diese Variante mindestens drei Europaletten. Diese drei Paletten sind wieder zu reinigen und zu schleifen. Anschließend verbindet man zwei Europaletten an ihren kurzen Seiten in einem 90 Grad Winkel miteinander und schreibt sie aneinander fest. Das wird genauso gehandhabt wie beim Grundgerüst des Hochbeets. Also mit zwei Schrauben pro Latte und Abstandsklotz. Wenn die beiden Europaletten fest sind, wird die dritte angebracht. Auf genau die gleiche Art und Weise. So entsteht ein u-förmiges Gebilde. Der Tisch ist jetzt tendenziell fertig. Jedoch ist es empfehlenswert, unter die beiden Ränder, die nun als Tischbeine fungieren, Filz öder ähnliches zu befestigen. Damit wird der Boden geschützt, auf den der Tisch einmal gestellt werden wird. Dieser Esszimmertisch kann in weiteren Schritten nach Belieben und eigenem Ermessen optimiert und angepasst werden. Für einen Esstisch ist eine glatte Oberfläche vorteilhaft, weil nichts durch die Zwischenräume fallen kann. Deshalb können Holzlatten auf die passende Größe zugeschnitten und angebracht werden. Oder aber es wird noch eine von den Maßen her passende Glasplatte aufgesetzt. Eine abgewandelte Variante dieser Anleitung ist es, den Tisch noch zu verlängern. Dann ist es besser, nicht nur eine vierte, sondern ebenfalls eine fünfte Europalette dazu zu holen. Im Gegensatz zur ersten Anleitung für einen Esszimmertisch, bei dem die Europaletten an den langen Seiten zusammengeschraubt wurden, werden sie hier an den kurzen Seiten miteinander verbunden. Dies passiert wieder mit Hilfe von entsprechend langen Holzbrettern, die im Stil der Europaletten gehalten sind. Zusätzlich gibt eine weitere Europalette als zusätzliches Tischbein in der Mitte unter der Verbindungsstelle der zwei Tischplatten-Paletten weitere Stabilität.  Dabei ist es ganz wichtig, von Anfang an darauf zu achten, dass die Tischplatten-Palette auf den Tischbein-Paletten angebracht wird und nicht seitlich daran. Ansonsten passt das dritte Tischbein nämlich nicht darunter.

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BAU DIR DEIN EIGENES EUROPALETTEN BEET

Vorüberlegungen
Bevor mit dem Bauen angefangen wird, sollte man sich um die benötigten Materialien kümmern. Außerdem sollte sich auch schon überlegt werden, an welcher Stelle im Garten das Hochbeet stehen soll. Dort sollte viel Sonne hinkommen. Wichtig ist außerdem, dass die Stelle ebenerdig ist. Ansonsten kann es pasieren, dass das Wasser ungleich abfließt. Es empfiehlt sich, das Gras an dieser Stelle zu entfernen. In dieser Anleitung wird ein quadratisches Hochbeet gebaut. Wenn man ein größeres, längeres Hochbeet haben möchte, kann man die Anleitung einfach um weitere Europaletten ergänzen. Für ein quadratisches Hochbeet brauchst du vier Europaletten, Schrauben, Teichfolie oder andere Planen und einen Tacker. Unter Umständen sind Handschuhe ratsam, um beim Werken keine Splitter in die Finger zu bekommen. Denn Europaletten sind aus recht grobem Holz und Splitter können vorkommen.

Der Bau
Für den Bau werden nun als erstes zwei der vier Europaletten jeweils in einem 90-Grad-Winkel aneinander gestellt, so dass die längeren, also 120 Zentimeter langen, Seiten am Boden sind. Die Palettenunterseiten müssen nach außen gerichtet sein. Anders ausgedrückt: Die Transportfläche soll nach innen zeigen und die drei Standflächen je Palette sollen horizontal zum Boden sein. Die Europaletten müssen glatt aneinander abschließen. Jetzt geht es darum, das ganze zu fixieren, damit es fest bleibt. Dazu müssen jetzt jeweils die Latten der einen Palette an dem Holzblock einer anderen Palette festgeschraubt werden. Pro Latte ist es ratsam, oben und unten eine Schraube festzubohren. Wenn so jeweils zwei Ecken aus den Palettenteilen entstanden sind, können die beiden Teile miteinander verbunden werden. Sie werden genauso aneinander fixiert wie beim Bau der Ecken. Die Grundkonstruktion ist nun bereits fertig. Die später zu bepflanzende Fläche hat nun entsprechend der Länge der Paletten eine Größe von 120 mal 120 Zentimetern. Nun kann im Boden des Hochbeetes ein Drahtgitter angebracht werden, um das Beet im Zweifel vor Wühlmäusen oder anderen Tieren zu schützen. Beim Abmessen des Drahtgitters sollten einige Zentimeter mehr als die Grundfläche berechnet werden.  Also mehr als 120 mal 120 Zentimeter. Als nächstes wird das Gitter reingelegt. Der überstehende Rand wird nach oben geklappt und mit einer Tacker an den Europaletten befestigt. Jetzt werden die Seitenwände mit der Teichfolie oder Plane ausgelegt. Als eine noch günstigere Variante können auch mehrere dickere Mülltuten benutzt werden. Festgetackert wird das Ganze aber noch nicht. Außerdem sollte recht großzügig von der Teichfolie oder Plane genommen werden. Es ist ratsam, einen Zuschlus von etwa einer Handbreit pro Seite zu nehmen. Sie sollte überstehen. Es ist ratsam, die Teichfolie oder Plane erst einmal mit Steinen zu fixieren, bis die Füllung drinnen ist. Sie sollte nicht zu fest angebracht werden, damit die Folie beim Befüllen des Hochbeetes nicht reißt. Die Seiten des Europaletten-Hochbeetes können jetzt noch noch mit Holz schützenden Lasuren oder Farben gestrichen werden. Das kann ebenso bereits vor dem Bauen gemacht werden. Wer es bunt mag, kann sein Hochbeet farblich nach Belieben gestalten.

Befüllen
Im nächsten Schritt geht es auch schon an das Befüllen des Hochbeetes. Es ist wichtig, es in mehreren Schichten zu befüllen.  Die oberste Schicht ist dabei am feinsten, die unterste Schicht am gröbsten und größten. Ratsam ist es, auch Gartenabfälle zu verwenden. Unten empfehlen sich beispielsweise Baumschnitt,Strauchschnitt, Heckenschnitt, Grasschnitt oder Häcksel. Diese Schicht kann ruhig etwa 25 bis 30 Zentimenter dick werden.  Die groben Materialien dienen als Drainage. Sie sollen für einen guten Wasserdurchlauf sorgen. Die Befüllung sollte platter getreten werden, bevor die zweite Schicht rauf kommt. Als zweite Schicht kann genauso dick feuchtes Laub oder Pferdemist eingefüllt werden. Zwischen die beiden unteren Schichten können ausgestochene, umgedrehte Rasenstücke, sogenannte Rasensoden, und halbreifer Kompost gelegt werden. Darüber kommt eine etwa 20 Zentimeter dicke Schicht grober Kompost, das können Laub, Pflanzenreste und Häckselgut sein, bevor eine etwa zehn Zentimeter dicke Schicht Gartenerde aufgetragen wird. Darüber kommt feine Pflanzenerde. Damit kann das Hochbeet bis etwa fünf Zentimeter unter dem Rand aufgefüllt werden. Wer möchte, kann ganz unten auch zuerst eine fertige Drainageschicht einsetzen. Durch die unterschiedlichen organischen Materialien kommt es zu einem Verrottungsprozess. Dieser hat das kontinuierliche Freisetzen von hochwertigem Dünger für die Pflanzen zur Folge. Man hat also quasi zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Denn mit der Befüllung des Hochbeetes wird gleichzeitig auch seine Düngung mit eingebaut. Bevor die letzte Schicht, also die Gartenerde, aufgetragen wird, kann die Teichfolie fixiert werden. Dazu wird sie umgeschlagen und nach innen mit dem Tacker an den Europaletten festgetackert. Das Hochbeet sollte etwa alle fünf Jahre neu befüllt werden, damit immer genug Nährstoffe für die angepflanzten Pflanzen verfügbar sind. Die Erde bewegt sich kontinuierlich. Sie wird bereits nach wenigen Wochen ein Stück weit abgesackt sein. Das ist ein gutes Zeichen. Dann kann das Hochbeet wieder mit etwas Gartenerde nachgefüllt werden.

Anbau
Und dann ist es auch schon fertig zum Bepflanzen, dieses Hochbeet aus Europaletten. Wer möchte, kann nun die Seiten des Hochbeets wegen der Palettenstruktur als Blumenkästen umfunktionieren. Das ist mit mit einem lediglich ganz geringem zusätzlichen Aufwand verbunden. Dazu müssen lediglich Bretter unter den abstehenden Außenseiten der Europaletten angebracht werden. Dann können diese Ausbuchtungen als kleine Beete ebenfalls  zum Bepflanzen benutzt werden. Hineinpassen tuen dort Blumen. Alternativ kann dort ein Kräutergarten entstehen Auch die kleinen Kästen sollten, wie beim großen Hochbeet an sich, vor dem Befüllen ausgekleidet werden. Dies kann mit der gleichen Folie oder Plane gemacht werden. Eine andere Idee wäre,  dafür alte Kunststoffregenrinnen zu verwenden. Diese können halbiert werden und müssen dann auf die entsprechende Länge gekürzt werden.
Wenn man ein größeres Beet haben möchte, kann man es einfach länger bauen. Dann sollten allerdings nicht nur die nebeneinanderliegenden Europlatten mit Schrauben aneinander befestigt werden. Damit die gesamte Konstruktion stabiler wird, sollte an der Verbindungsstelle oben und unten jeweils ein Brett angebracht werden, das jeweils an dem Verbindungsstück auf der gegenüberliegenden Seite befestigt wird. Das hat zur Folge, dass alles fest bleibt und nicht wackelig wird. Dieses Brett kann man aus einer weiteren Europalette nehmen und von dort zum Beispiel mit einer Brechstange abtrennen.
Wenn man mag, kann man die Europaletten zu Beginn umdrehen, so dass die Transportfläche nach außen zeigt. Dann würde man eine etwas andere äußere Struktur erhalten. Es ist ebenfalls möglich, die Zwischenräume zwischen den Brettern mit weiteren Brettern verschließen. Das ist Geschmackssacke. Der Kreativität sind beim Bauen mit Europaletten eben keine Grenzen gesetzt.
Höher, aber von der zu bepflanzenden Fläche her verhältnismäßig kleiner, wird das Hochbeet, wenn man die Seitenwände hochkant statt quer verwendet. Das Hochbeet wäre dann dementsprechend 120 Zentimeter hoch, aber mit 80 Zentimetern weniger als einen Meter lang. Natürlich kann auch hier angebaut und das Hochbeet so vergrößert werden. Mit acht verwendeten Europaletten erhält man auf diese Weise eine zu bepflanzende Fläche von 160 mal 160 Zentimetern. Verwendet man zehn Europaletten, ist das hohe Hochbeet nicht mehr quadratisch, die Pflanzfläche vergrößert sich auf 160 mal 240 Zentimeter.

Bepflanzen
Das fertige Hochbeet will nun noch bepflanzt werden. Wenn im ersten Jahr Starkzehrer angepflanzt werden, wirkt sich das positiv aus. Starkzehrer können den natürlichen Düngeschub gut verwerten. Gut angepflanzt werden können also Tomaten, Sellerie, Artischicken, Paprika, Kartoffeln, Lauch, Rhabarber und vuele Rübenarten. Außerdem Kürbis, Meline, Gurke und Zucchini oder auch verschiedenste Kohlarten. Generell ist eine Mischkultur ist von Vorteil. Das bedeutet, dass man darauf achten sollte, verschiedene Arten einzupflanzen, die allerdings zusammen harmonieren. Das könnten zum Beispiel Kohlrabi, Zucchini, Mangold und Karotten sein.  Zwischen den Pflanzen muss genug Abstand sein, damit sie sich nicht gegenseitig behindern oder Licht nehmen. Es ist ratsam, die kleinen Pflanzen drinnen in einem Frühbeet vorzuziehen, bevor man sie nach draußen in den Garten in das Hochbeet einpflanzt.

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